- FDP Bezirksverband Düsseldorf

FDP NRW stellt weichen für Europawahl 2019

v.r. Bezirksvorsitzender Bijan Djir-Sarai MdB, Moritz Körner MdL
v.r. Bezirksvorsitzender Bijan Djir-Sarai MdB, Moritz Körner MdL
Am vergangenen Samstag, den 17. November 2018 traf sich der FDP-Landesverband NRW zur Landesvertreterversammlung in Bonn Bad Goedesberg, um seine Delegierten für den Europaparteitag des FDP-Bundesverbands und seine Kandidatenvorschläge für die gemeinsame Bundesliste zur Europawahl zu wählen. Auf Platz eins der Kandidatenvorschläge wählten die Delegierten den Landtagsabgeordneten Moritz Körner aus dem Bezirksverband Düsseldorf. „Ich streite für ein starkes Europa, das mutig die nur gemeinsam zu lösenden Fragen angeht, aber den Bürgern im Alltag ihren Freiraum lässt", sagte der Liberale in seiner Rede und forderte unter anderem mehr Tempo im Bereich von Wissenschaft und Forschung: „Schon heute ist Forschung europäisch, und wir müssen aufpassen, dass Europa im internationalen Wettbewerb nicht den Anschluss verliert. Deswegen brauchen wir eine neue europäische Forschungsinitiative zu künstlicher Intelligenz und modernster Robotik. Die EU muss ge- und entschlossener sein, wenn wir in Zukunft noch eine Rolle spielen wollen", so Körner.
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FDP NRW stellt weichen für Europawahl 2019

v.r. Bezirksvorsitzender Bijan Djir-Sarai MdB, Moritz Körner MdL
v.r. Bezirksvorsitzender Bijan Djir-Sarai MdB, Moritz Körner MdL
Am vergangenen Samstag, den 17. November 2018 traf sich der FDP-Landesverband NRW zur Landesvertreterversammlung in Bonn Bad Goedesberg, um seine Delegierten für den Europaparteitag des FDP-Bundesverbands und seine Kandidatenvorschläge für die gemeinsame Bundesliste zur Europawahl zu wählen. Auf Platz eins der Kandidatenvorschläge wählten die Delegierten den Landtagsabgeordneten Moritz Körner aus dem Bezirksverband Düsseldorf. „Ich streite für ein starkes Europa, das mutig die nur gemeinsam zu lösenden Fragen angeht, aber den Bürgern im Alltag ihren Freiraum lässt", sagte der Liberale in seiner Rede und forderte unter anderem mehr Tempo im Bereich von Wissenschaft und Forschung: „Schon heute ist Forschung europäisch, und wir müssen aufpassen, dass Europa im internationalen Wettbewerb nicht den Anschluss verliert. Deswegen brauchen wir eine neue europäische Forschungsinitiative zu künstlicher Intelligenz und modernster Robotik. Die EU muss ge- und entschlossener sein, wenn wir in Zukunft noch eine Rolle spielen wollen", so Körner.

Michael Kauch aus Dortmund ist der zweite Kandidatenvorschlag der FDP NRW für die gemeinsame Bundesliste. „Wir haben ein gemeinsames Schicksal in Europa. Unser Schicksal ist der gemeinsame Kampf für ein Europa der Freiheit!“, rief dieser den Delegierten zu. Er wolle ein Europa der Freiheit, ein Europa, in dem alle so leben können, wie sie es möchten, ein Europa, das Bürger- und Menschenrechte, Pressefreiheit, Freiheit der Wissenschaft, Rechtsstaatlichkeit, die Gleichstellung von Frau und Mann sowie die Rechte von Lesben und Schwulen gleichermaßen garantiere. "Nirgends in der EU darf es da einen Rabatt geben - weder für Ungarn, Polen oder die Beitrittskandidaten.“ Bei einer Gegenkandidatin stimmten 58,4 Prozent für Kauch (108 von 185 gültigen Stimmen bei 2 Enthaltungen, 12 alle nein).

Auf Platz drei votierten 84,3 Prozent der Delegierten für Dr. Michael Terwiesche. Gerd Kaspar geht für die FDP NRW als Nummer vier zur Europawahl 2019 an den Start (85,6 Prozent). Dr. Ulrich Klotz (73,99 Prozent) ist die Nummer fünf der FDP NRW zur Europwahl, Clarisse Höhle mit 94,8 Prozent Unterstützung der Delegierten die Nummer sechs. Auf Platz sieben folgt Gregor Schäfer (76,3 Prozent) und auf Platz acht Guido Müller (79,19 Prozent). Patrick Schunn und Vincent Felix Bartscher komplettieren die ersten zehn (80,35 und 73,99 Prozent).

Ebenfalls gewählt wurden die Kandidatinnen und Kandidaten 11 bis 25 in dieser Reihenfolge: Annina Frangenberg, Jessica Gaitskell, Eva Thielen, Nicole Weidemann, Udo van Neer, Elmar Conrads-Hassel, Alexander Winkens, Carlos A. Gebauer, Thomas Müller, Tim Behrendt, Klaus Willeke, Rolf Zubler, Hagen Schulz-Thomale, Boris Feldmann und Klaus Muck.

Der Vorsitzende der FDP NRW, Dr. Joachim Stamp, sagte in seiner Rede mit Blick auf Europa: „Wenn die Idee der Europäischen Einheit nicht mehr hervorgebracht hätte als 70 Jahre Frieden - sie hätte sich schon gelohnt. Diese Haltung von Guido Westerwelle gilt in Zeiten, in denen die politischen Ränder die offene Gesellschaft und die EU bedrohen, mehr denn je." Er betonte auch, dass es im Haus Europa eine klare Hausordnung gebe, an die sich jeder halten müsse: "Das gilt natürlich auch mit Blick auf die Haushaltskasse. Was die italienischen Populisten hier abliefern, gefährdet die Statik des ganzen Hauses Europa und das können wir nicht hinnehmen." Vor der anstehenden Europawahl gab er aus: "Lasst uns diese Europawahl auch zu einer Frage der Haltung machen. Lasst uns konsequent „Ja“ sagen zu Europa, denn Europa ist unsere Zukunft."

Die Generalsekretärin der FDP, Nicola Beer, wurde bereits vom Bundesvorstand als FDP-Spitzenkandidatin zur Europawahl vorgeschlagen und der Landesvertreterversammlung der FDP NRW live zugeschaltet. Sie sagte, die FDP stehe für „European Mut“ und wolle mit aller Leidenschaft für Frieden, Freiheit und Wohlstand kämpfen. „Wir wollen ein Europa der Eigenverantwortung, das die eigenen Stärken nutzt“, so Beer.

Der Europaparteitag der Bundes-FDP findet zu Beginn des nächsten Jahres am 27. Januar in Berlin statt.
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